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Politische Korruption

In der aktuellen Diskussion über den faux pas von Günther H. Oettinger (Baden-Württembergischer Ministerpräsident), der in einer Rede seine Meinung kund tat, daß der verstorbene Hans Filbinger (* 15. September 1913, + 1. April 2007) in seiner ehemaligen Funktion als Marinerichter im 3. Reich eigentlich ein Systemgegner war, wird nur allzu deutlich, mit welchen Machtspielchen man heutzutage Politik macht. Nicht die Meinung zählt in solchen Fällen. Nein, auch nicht persönliche Fehlgriffe im Ton. Es zählen lediglich Inhalte, die instrumentalisiert werden können.

Durch ein Gespräch zwischen Günther H. Oettinger und der 72-jährigen Charlotte Knobloch, die unter anderem als Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland fungiert, kippte Oettinger um. Rufe selbst aus dem eigenen CDU-Lager nach einem Rücktritt Oettingers wurden laut. Doch diesen Schritt will der baden-württembergische Ministerpräsident nicht tun. Klammheimlich scheint er seine bisherige Meinung über Filbinger geändert zu haben und Rufe nach einer Erhöhung des Etats zur "Bekämpfung des Rechtsradikalismus" wurden laut.

Jeder "normal" denkende Mensch stellt sich hier die Frage, wie diese Sachverhalte denn zusammenpassen sollen. Wie kann eine Rede eines CDU-Ministerpräsidenten zu einer Etaterhöhung des "Kampfes gegen Rechts" führen?

Die ganze Sache scheint konstruiert. Alles paßt nahtlos ineinander. Eine Rede wird gehalten, Vorwürfe einer falschen Meinung werden laut, ein persönliches Gespräch mit der Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland findet statt, das Etat zur Bekämpfung noch eigenständig Denkender wird erhöht.

Wer hier nicht sofort an eine vorherige Absprache denkt, sollte einmal weg von der BILD-Zeitung und einmal wieder lernen, selber zu assoziieren. Günther H. Oettinger und ein "Leugner von nationalsozialistischen Verbrechen"? So dreist kann solch ein verkorkster Antideutschenhetzer doch garnicht sein.Wer einmal in einer Rede den Deutschen weismachen wollte, die deutsche Sprache eigne sich lediglich noch zur Unterhaltung in eigenen vier Wänden, aber ansonsten ist sie nicht mehr zu gebrauchen, dem kauft man solcherlei Reden, wie die über Filbinger, nicht ab.

Es ist ein abgekartertes Spiel, um hinterrücks die Kasse zur Bekämpfung alles noch Deutschen zu füllen. Um die letzten noch vorhandenen Barrieren zu brechen.

Darum sei jeder aufgerufen, der noch einen Funken Anstand und Ehre verspürt. Jeder sollte auf die Straße gehen und gegen ein System kämpfen, das Korruption schon so offensichtlich werden läßt, daß es schon "offenkundig" ist.


22.4.07 23:12
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Alwara (24.4.07 22:37)
Das sind sehr treffende Beiträge.

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